ITALIENISCH

Italienisch wird als Wahlpflichtgegenstand angeboten. Man kann von der 6.-8. Klasse wöchentlich 2 Stunden die Grundkenntnisse der italienischen Sprache erlernen. Vor allem die kommunikativen Fähigkeiten des Hörens und Sprechens werden im Unterricht gefördert. Ziel soll die Bewältigung von Alltagssituationen in der Zielsprache sein. Da die Nachmittagsstunden besonders anstrengend sind, werden auch häufig Spiele eingesetzt.

Italienisch ist zwar keine Weltsprache, doch der Stellenwert dieser Sprache in Österreich ist nicht zu bestreiten, vor allem wenn man bedenkt, dass Italien nach Deutschland der wichtigste Handelspartner Österreichs ist und in zahlreichen Firmen italienische Sprachkenntnisse von Vorteil sind. Dazu kommt auch noch die Bedeutung Italiens als Nachbarland und bevorzugtes Tourismusziel vieler Österreicher.

Um das Land besser kennen zu lernen, werden von der unterrichtenden Italienischlehrerin auch mehrtägige Exkursionen mit den Schülern organisiert, die sowohl der authentischen Sprachpraxis als auch dem interkulturellen Austausch dienen sollen.

Das Wahlpflichtfach Italienisch
Das Wahlpflichtfach Italienisch wird vorläufig zwei Stunden pro Woche von der 6. bis zur 8. Klasse geführt. Ab dem Schuljahr 2008 / 09 kann im Wahlpflichtfach Italienisch auch mündlich maturiert werden, dann wird es allerdings im Stundenausmaß von 8 Stunden (in der sechsten, in der 7. Klasse je 3 Stunden und in der achten 8. Klasse je 2 Stunden pro Woche) angeboten.

Der Unterricht der 6. Klasse wird von sehr kommunikativen Übungsphasen bestimmt, in denen Situationen und Themen erarbeitet werden, die für das Sprachrepertoire eines Urlaubsreisenden wesentlich sind (z.B.: Getränke bestellen, Hotelzimmer reservieren, nach dem Weg fragen, Kleidungsstücke einkaufen, im Restaurant bestellen...).
Das kulinarische Kapitel wird mit einem gemeinsamen Kochen von italienischen Speisen abgerundet.

Auch in der 7. Klasse gilt das Hauptaugenmerk der mündlichen Kommunikation, und es wird ein reichhaltiges Hörverständnistraining eingesetzt, damit sich die Ohren der Schüler an die hohe Sprechgeschwindigkeit der Italiener gewöhnen.

Im dritten Lernjahr wird die Fähigkeit der Schüler, sich sprachkommunikativ im italienischen Alltag zurechtzufinden, weiter ausgebaut.
Der Blick wird auf landes- und kulturkundliche Themen erweitert, wofür Hördokumente, Zeitungsartikel, Videoausschnitte und literarische Textproben ausgewählt werden.



Viele Gründe sprechen für die Wahl von Italienisch als dritter Fremdsprache:
Italien war und ist ein beliebtes Urlaubsland.
Wir unterhalten enge wirtschaftliche Beziehungen zu Italien.
Viele italienische Mitbürger leben bei uns.
Italien gilt als die Wiege unserer europäischen Kultur.
Das Italienische ist die Sprache der Musik und Kunst.
Schüler lernen Italienisch gern; es ist eine wohlklingende Sprache, die zu sprechen Spaß macht.
Die Aussprache entspricht weitgehend der Schreibweise.
Schülern, die bereits Latein gelernt haben, fällt Italienisch anfangs besonders leicht, da diese Sprachen
    aufs Engste miteinander verwandt sind.
Ähnlichkeiten in Wortschatz und Grammatik mit Französisch auf der Grundlage von Latein sind offensichtlich
    und hilfreich.
Es handelt sich um eine lebendige Sprache, die die Kenntnisse der romanischen Sprachen abrundet.
Viele italienische Speisen und Getränke sind bekannt.

Mag. Claudia Freund

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Latein (für Eltern)
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